Nahrung und Ernährung

„Du bist was du isst!“ sagte schon Paracelsus und stimmt damit überein mit einem wichtigen Grundsatz der alten Ayurvedischen Lehren.
Nahrung bestimmt unseren Alltag und ist letzt endlich die Triebfeder unseres alltäglichen Schaffens. Mindestens 3-4mal täglich nehmen wir sie zu uns und sind mal mehr, mal weniger sorgsam in ihrer Auswahl. Dazu kommt eine große Palette an Möglichkeiten geistiger Nahrung die wir uns zuführen, mit oft zweifelhaften Auswirkungen auf unser seelisches Gleichgewicht.
„Du bist was du isst!“ weist auf einen Wandlungsprozess hin, der stattfindet wenn wir Nahrung aufnehmen, sie in unserem Verdauungssystem verstoffwechseln und zu Handlungsenergie, Muskelkraft, geistiger Stärke und Immunkompetenz verwandeln. Die Funktionalität unserer Organe, unsere körperliche und geistige Vitalität, ja unsere gesamte Gesundheit ist abhängig von der Nahrung die wir uns geben.
Ich möchte diesen Kreis gern größer ziehen und dort beginnen wo unsere Nahrung entsteht. Wer „behandelt“ unsere Nahrung und wie wird sie bearbeitet.

Alle Nahrung entspringt unserer Erde, dem Land das wir bewohnen und gesunde Nahrung kann nur aus einer gesunden Erde entstehen. Eine gesunde Erde kann es nur geben wenn wir sie (und wir haben tatsächlich nur diese eine Erde) gut behandeln und auch ihr einen gesunden Stoffwechsel ermöglichen:

gesunde Erde ⇒ gesunde Nahrung ⇒ gesunder Mensch
⇒ gesundes Handeln ⇒ gesunde Erde

Deswegen hier ein Plädoyer für die Liebe zu unserer Mutter Erde. Lasst uns die Brücke schlagen zur eigenen Kühlschranktür: Schauen wir genau hin! Wen oder was unterstützen wir mit unserem Geld. Welcher Art des Umgangs mit unserer Mutter Erde geben wir unsere Energie. Wo ist da die geistige Gesundheit und aus was gewinnen wir die Kraft für unser Handeln. Und natürlich auch im ganz persönlichen Gedenken: Was hält mich gesund und vital?
„Was esse ich um zu wem zu werden?“